Fahrbericht · 21. Mai 2026 · Marc Steinberger

Koenigsegg Jesko, die ersten 500 Kilometer

Neun Gänge, kein Schaltgefühl im klassischen Sinn, und ein Motor, der die Physik beleidigt.

Koenigsegg Jesko, die ersten 500 Kilometer

Die Light Speed Transmission hat neun Gänge und sieben Kupplungen und wählt beim Herunterschalten nicht die Reihenfolge, sondern das Ziel. Aus dem siebten in den dritten dauert genauso lange wie aus dem siebten in den sechsten.

Das klingt nach einer technischen Fußnote, verändert aber das Fahren grundlegend. Man denkt nicht mehr in Gängen, sondern in Drehzahlen, und das Getriebe erledigt den Rest ohne die Zwischenschritte, an die man sich gewöhnt hat.

Der Fünfliter-V8 mit den beiden Ladern ist auf E85 für 1.600 PS ausgelegt und dreht dabei auf 8.500 Umdrehungen, was bei diesem Hubraum und dieser Aufladung ungewöhnlich ist. Der Motor wiegt keine 190 Kilogramm.

Nach 500 Kilometern bleibt vor allem eines: Das Fahrzeug ist im Alltag deutlich zugänglicher, als seine Daten vermuten lassen. Was es nicht harmloser macht.