Zahnfleisch
Parodontologie
Behandlung von Zahnfleischentzündungen und Parodontitis, der häufigste Grund, warum Erwachsene Zähne verlieren.

Parodontitis ist eine chronische Entzündung des Zahnhalteapparats. Sie tut lange nicht weh, baut aber den Knochen ab, der die Zähne hält. In Deutschland ist sie die häufigste Ursache für Zahnverlust ab dem vierzigsten Lebensjahr.
Sie ist behandelbar, aber nicht heilbar. Was wir erreichen können, ist ein Stillstand, und der hängt weniger von der Behandlung ab als von der Nachsorge danach.
Wie wir vorgehen
- BefunderhebungMessung aller Zahnfleischtaschen und Röntgenkontrolle des Knochenniveaus als Ausgangspunkt.
- Reinigung der TaschenEntfernung der Beläge unterhalb des Zahnfleischs unter örtlicher Betäubung, meist in zwei Sitzungen.
- KontrolleNach etwa drei Monaten erneute Messung. Erst dann zeigt sich, ob die Entzündung zurückgegangen ist.
- NachsorgeRegelmäßige unterstützende Therapie in individuell festgelegtem Abstand, der eigentlich entscheidende Teil.
Was es kostet
Die systematische Parodontitisbehandlung ist eine Kassenleistung und wird nach vorheriger Genehmigung vollständig übernommen. Die Nachsorge ist teilweise Kassenleistung.
Häufige Fragen
Woran merke ich, dass ich Parodontitis habe?
Häufig gar nicht. Erste Hinweise sind Zahnfleischbluten beim Putzen, Mundgeruch, zurückgehendes Zahnfleisch und länger wirkende Zähne. Sicherheit gibt nur die Messung.
Kann ich die Zähne noch retten?
In den allermeisten Fällen ja. Selbst bei fortgeschrittenem Knochenabbau lässt sich der Zustand oft über Jahre stabilisieren, wenn die Nachsorge konsequent eingehalten wird.
Weitere Leistungen
Termin
Der erste Schritt ist ein Anruf.
Ob Kontrolle, akute Beschwerden oder ein Termin nach vielen Jahren Pause: wir finden einen Platz. Meist noch in dieser Woche.
Mo–Do 8–19 · Fr 8–15



